Nicht jedes Korn in einer Sedimentprobe spiegelt dieselbe jüngste Geschichte der Strandung und Vergrabung wider. Durch die Analyse einzelner Mineralkörner (oder von Teilen davon) lassen sich unterschiedliche Dosisverteilungen unterscheiden und Modelle für verschiedene Ereignisse wie beispielsweise Strandung oder Ablagerung ableiten.
Einzelkorn-Detektion durch räumlich aufgelöste Lumineszenz
Messung einzelner Körner
Erkennung von Bioturbation und Vermischung
Unterscheidung von Sedimentationskomponenten, wie z. B. Gesteinserosion gegenüber äolischer Ablagerung
Räumliche Analyse heterogener Proben, z. B. mit Mineralverwachsungen
Verwandtes Thema: Unerwärmte Gesteinsoberflächen
Chauhan N, Adhyaru P, Vaghela H & Singhvi AK (2014) EMCCD-basiertes Lumineszenz-Bildgebungssystem für räumlich aufgelöste geochronometrische und strahlungsdosimetrische Anwendungen. Journal of Instrumentation 9, P11016.
Greilich S & Wagner GA (2006) Entwicklung einer räumlich aufgelösten Datierungstechnik unter Verwendung von HR-OSL. Radiation Measurements 41, 738-743.
Olko P, Czopyk L, Klosowski M & Waligórski MPR (2008) Thermolumineszenz-Dosimetrie unter Verwendung von TL-Lesegeräten, die mit CCD-Kameras ausgestattet sind. Radiation Measurements 43, 864–869.
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