Aus den simulierten zeitabhängigen Ladungsträgerkonzentrationen lässt sich die Photoleitfähigkeit unter Verwendung des Mobilitätsmodells von DORKEL und LETURCQ [2] berechnen. Die Lebensdauer der Minoritätsladungsträger kann aus dem zeitlichen Verlauf der Photoleitfähigkeit ermittelt werden, nachdem Gopt auf Null gesetzt wurde.
Vorteile gegenüber SRH-Simulationen oder PC1D
Die Lebensdauer ist kein Parameter, sondern ein direktes Ergebnis
Auch nichtstationäre Zustände können simuliert werden
Eine beliebige Anzahl j von Defektniveaus kann einbezogen werden
Das numerische Simulationswerkzeug eignet sich für die Simulation von injektions- und temperaturabhängigen Messungen, zur Untersuchung des Einfang-Effekts auf die Lebensdauer und die Photoleitfähigkeit sowie für den Vergleich von MDP und µPCD oder anderen Messbedingungen. Zusammenfassend ermöglicht dieses Simulationswerkzeug, Lebensdauermessungen besser vergleichbar zu machen und ein besseres Verständnis der Ergebnisse zu erlangen.
Weitere Informationen zu diesen Simulationen finden Sie unter:
[1] T. Hahn, Dissertation, TU Bergakademie, 2009
[2] J. M. Dorkel und P. Leturcq, Solid-State Electronics 24, 821–825 (1981)











