Verwenden Sie diese Option, um SPV-Messungen bei verschiedenen Temperaturen zwischen Raumtemperatur und 200 °C durchzuführen. Temperaturabhängige SPV-Messungen können zur Bestimmung von Aktivierungsenergien oder zur Untersuchung temperaturabhängiger Reaktionen/Prozesse in situ eingesetzt werden. So lassen sich beispielsweise Heilungsprozesse oder die Entstehung von Defekten an Oberflächen oder im Volumen untersuchen.

Bei Halbleitern mit großer Bandlücke ist die Einsetzenergie des mit der Bandlückenkante verbundenen SPV-Signals normalerweise nicht scharf und klar definiert. Durch Variieren der Temperatur kann die Einsetzenergie bei verschiedenen Temperaturen gemessen werden, was zu einer besseren Abschätzung der Bandlückenkantenenergien führt.

Einige photokatalytische Materialien weisen künstlich erzeugte Defektzustände auf, die die Ladungstrennung beschleunigen. In einer Großserien-Produktionsanlage für photokatalytische Materialien mit künstlich erzeugten Defektzuständen ist der Kontrollplan für die Aktivität der Defektzustände entscheidend für die Ausbeute. Durch Variation der Temperatur über einen relativ engen Bereich (z. B. 10 °C) lässt sich die Aktivität effizient testen.

Darüber hinaus muss das Photokatalysatormaterial über einen breiten Temperaturbereich hinweg funktionieren. Dies macht die SPV-Picts-Option für jedes Forschungsprogramm, das auf die Entwicklung effizienter photokatalytischer Materialien abzielt, nahezu unverzichtbar.


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